Wir sagen leise „Servus“

 
Mottowoche
Die 4b Klasse ruft zur Mottowoche von 27.6.-1.7.2022 auf – weitere News folgen…
 
 
 
 
 
Alpentour 4a und 4b
Nach zwei Jahren Corona ist es wieder möglich eine Schulandwoche zu veranstalten. Dieses Jahr machen die 4ten Klassen der MS Frohnleiten eine Österreichtour. Diese startet von Frohnleiten geht nach Bozen bis Bregenz und endet im Salzkammergut. Jeden Tag besuchen die Schüler*innen eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland. Wir nehmen Sie mit auf die Reise.
 
Montag, 20.06.2022
Anreise Klagenfurt – Stadtrundgang – Lienz – Brixen
 
 
Dienstag, 21.6.2022
Bozen (Besuch Ötzi-Museum) – Meran (Besuch Schloss Schenna)

Am Vormittag waren wir im Ötzi Museum in Bozen. Anschließend haben wir einen Stadtrundgang gemacht und zwei Kirchen besichtigt.  Dann sind wir durch Lichthöfe gegangen. Wir haben einiges über die Stadt erfahren. Etwas später sind wir zum Kalterersee gefahren, in dem wir schwimmen durften. Dort konnten wir Toast, Frankfurter oder Wurst Semmeln essen. Als letztes sind wir zur Burg Senna (Schenna, Meran) gefahren wo wir ein bisschen herumgegangen sind, so wie in Meran. Zum Abendessen haben wir Eis gegessen und waren in einer Pizzeria 😊

Bericht von Zoe, Lena D, Anja, Hanna

 

Mittwoch, 22.06.2022 Bozen – Graun/Vinschgau – Landeck – Bregenz

Heute sind wir eigentlich fast nur mit dem Bus unterwegs gewesen, aber wir haben viele Pausen gemacht.

In Bregenz haben wir uns die Seebühne angesehen und wir waren auch im Bodensee schwimmen. Dann war ein langer Tag zu Ende.

Bericht von Laurin, Alex

Donnerstag, 23.06.2022

Bregenz – Bludenz – Innsbruck

Am Donnerstag sind wir gleich in der Früh von Bregenz nach Innsbruck gefahren. In Innsbruck haben wir als erstes die Stadt besichtigt und durften danach in der Innenstadt allein herum gehen. Dann haben wir die Skisprungschanze am Bergisel in Innsbruck besichtigt. Abends fielen wir müde im Hostel ins Bett.

Bericht von Lena, Sophie, Fabian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 24.06.2022Innsbruck – Salzburg – Salzkammergut – Frohnleiten

Am Freitag traten wir von Innsbruck die Heimreise an. Der Weg führte uns nach Salzburg. Dort besichtigten wir den imposanten Dom mit seiner Vielzahl an Orgeln. Dann konnten wir durch die Getreidegasse gehen und einkaufen oder Mittagessen. Wir gingen auch an Mozarts Geburtshaus vorbei. Anschließend fuhren wir weiter zum Red Bull Head Quater. Danach konnte sich der, der Lust hatte im Wolfgangsee abkühlen. Wir trafen auf Taucher die den Grund absuchten. Dann ging es weiter nach Bad Aussee zum Mittelpunkt Österreichs. Dort bekamen wir eine Urkunde über die Teilnahme an der Alpentour verliehen und machten ein Gruppenfoto. Um ca. 19.00 Uhr sind wir in Frohnleiten angekommen und wurden von unseren Eltern empfangen. Es war eine interessante Woche und wir konnten viel von Österreich sehen.

Bericht von Lorenz, Jan

 

 

Die Schüler*innen der 4ab-Klasse haben sich voller Freude und mit vielen Erwartungen am 20.06.2022 bei der Sporthalle Frohnleiten getroffen, um ihre fünftägige Abschlussreise zu starten. Der Bistrobus der Firma Eibisberger soll sie und drei Lehrer*innen am ersten Tag über Klagenfurt, Lienz und Brixen nach Bozen führen. Herr Franz Eibisberger junior und der diplomierte Reiseführer Herr Bernhard Zorko hatten unterwegs viel Wissenswertes über Berge, Burgen, Schlösser, Straßen und Gebirgsketten zu erzählen. In Klagenfurt zeigte uns Herr Zorko den Lindwurm, den Klagenfurter Dom, den Bäckerjungen am Alten Platz, die Goldene Gans, das Kärntner Landhaus und vieles mehr. Danach fuhren wir weiter nach Lienz und schlenderten durch die Stadt. Am Abend kamen wir in Bozen an.

Am nächsten Tag sahen die Kids den 5000 Jahre alten Ötzi aus nächster Nähe, verbunden mit äußerst interessanten Informationen über ihn. Danach spazierten die Mädchen und Burschen mit einer Stadtführerin aus Bozen durch den italienischen und deutschen Teil der Stadt. Wir konnten die wunderbare Landschaft und die interessante Stadt bei über 30 Grad Celsius kennen lernen. Danach war eine Abkühlung im Kalterer See mehr als notwendig. Frisch und munter ging es weiter nach Meran zur Schlossführung vom Mausoleum und Schloss Schenna. Dort erfuhren wir vom Schwager des Schlossherrn eine Menge über Erzherzog Johann von Österreich, Margarete Maultasch und Andreas Hofer.

Am Mittwoch nach dem Frühstück beendeten wir den Bozen-Aufenthalt, um bei strömenden Regen nach Bregenz aufzubrechen. Die Reise führte uns durch den Vintschgau. In Laas erfuhren wir, dass viele Bauten am Wiener Ring mit Marmor aus Laas gebaut wurden.

Beim Reschensee gab es einen Stopp, um den seit 1950 aus dem See ragenden Kirchturm zu fotografieren.

Freundlicherweise bekamen wir von Franz Eibisberger einen Vorarlberger Sprachunterricht, damit wir sprachlich auf das Ländle gut vorbereitet sind.

Der erste Weg in Bregenz führte uns zur Seebühne der Bregenzer Festspiele. Die Festspiele, die einst auf einem Schiff begannen, werden jetzt auf einer imposanten Bühne, gezeigt. Die Tribünen fassen 7000 Menschen. Wir hörten den Inhalt des aktuellen Stückes „Madame Butterfly“ und mehrere tontechnische Proben.

Den Tag ließen wir mit einem Sprung in das Wasser des Bodensees ausklingen. Wir konnten waghalsige Sprung-Kunststücke unserer Jungs beklatschen.

Und weil wir nur fünf Tage zur Verfügung hatten, flitzten wir 180 km weiter nach Innsbruck.

Die Skisprungschanze Berg Isel war der nächste Programmpunkt. Eine Gondel brachte uns in den Absprungbereich und noch weiter hinauf. Hier wird im Winter und im Sommer gesprungen. Herr Brandtner und Franz Eibisberger kamen mit zwei sympathischen Junioren-Skispringern ins Gespräch und bekamen von ihnen

Autogramme. Die Sprungschanze konnte von oben mit dem Handy eingefangen werden. Ein echter Wahnsinn.

Am nächsten Tag ging es in die Innenstadt. Beim Goldenen Dachl machten wir ein Klassenfoto. 2600 goldene Schindeln bedecken das Dach des seit dem 15. Jhd. bestehenden Wahrzeichen von Innsbruck. Anschließend hörten wir interessante Hintergründe zur Innsbrucker Hofburg, zum Landestheater und zum Haus der Musik. Der Dom wurde gerade renoviert und durfte nicht betreten werden. Nur wenige Meter weiter war die Brücke zu sehen, von der die Stadt InnsBruck ihren Namen hat, einst die einzige Brücke, über die man in die Handelsstadt kam. Auch das älteste Gasthaus der Stadt, der Goldene Adler, wurde uns gezeigt. Viele Zunftzeichen weisen noch heute auf die unterschiedlichen Handwerke der Stadt hin. Ein „Muss“ war der Spaziergang durch die Maria-Theresien-Straße, der teuersten Einkaufsstraße Österreichs. Bei der Triumphpforte entließen wir die Kinder zu einer Shoppingtour.

Beim Eintreffen in der Mozartstadt sahen wir die Festung Hohensalzburg. Salzburg ist seit 1992 UNESCO Weltkulturerbe. Vorbei an der Benediktinerabtei Nonnberg, waren wir unterwegs zum Mirabellplatz. Wie der Name schon sagt, ist Salzburg durch das Salz reich geworden. Wir wurden auf die Sphaera ein Kunstwerk von Stephan Balkenhol hingewiesen, welche sich am Kapitelplatz befindet. Dieses bestehent aus einer männlichen Figur, stehend auf einer riesigen goldenen Kugel. Neben dem Salzburger Dom wurde gerade an der Bühne für „Jederman“n gebaut. Dazu gab es einige Erklärungen zum „Jedermann“. Rechterhand vom Dom ist der Petrus mit dem Himmelsschlüssel und Paulus, sowie Rupert und Virgil als Steinfigur zu sehen. Am Residenzplatz wurde uns das Dommuseum gezeigt. Einige Meter weiter fotografierten wir die Mozartstatue. Danach erreichten wir den Rathausplatz und Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse. Unser Weg führte über die Fußgängerbrücke der Salzach, auf der das Salz von den Bergen transportiert wurde. Die Fußgängerbrücke wird auf beiden Seiten von Kapuziner- und Mönchsberg umgeben. Vom Mirabellgarten aus konnten wir das Schloss Mirabell und das Landestheater bewundern.

 

Nach einer kurzen Shoppingtour fuhren wir weiter. Kurz danach machten wir Halt in Fuschl am See und erreichten den Wolfgangsee. Dort sprangen mehrere Jungs und Herr Brandtner in den See. Der Wolfgangsee ist der viertgrößte von 77 Seen des Salzkammerguts.

Nur wenige Minuten weiter gab es einen Foto-Stopp, um den Loser und den Dachstein zu fotografieren. Beim Mercedesstern in Bad Ischl machten wir unser letztes Gruppenfoto der Reise. Die Kinder bekamen vom Veranstalter Franz Eibisberger eine Alpentour-Urkunde. Diese nahmen die Mädchen und Burschen mit viel Freude entgegen.

Dann starteten wir das letzte Stück der Heimreise: Vorbei an der Skisprungschanze Kulm und dem Grimming und kamen um 19:10 Uhr in Frohnleiten an, wo wir von den Eltern freudig empfangen wurden.

Zusammenfassend: Die Mädchen und Burschen legten wahnsinnig viele Meter bei Stadtführungen zurück. Es wurde schön langsam selbstverständlich: aus dem Bus aussteigen à Kopfhörer in die Ohren à dem Reiseführer „nachwatscheln“ à Informationen aufsaugen à Fotos machen à die Hitze ertragen und wieder zurück zum Bus. An zwei oder drei Tagen kamen wir auf 14-15 km Wegstrecke. Während der Fahrt konnten sich die Kinder beliebig viele gekühlte Getränke aus dem Buskühlschrank nehmen und ihren Flüssigkeitsbedarf auffüllen. Tagsüber wurde unsere 45-köpfige Gruppe von Herrn Eibisberger mit gutem warmen Essen versorgt. Nebenbei gingen wir im Quartier bzw. im Restaurant essen. Herr Brandtner, Frau Lorenz und ich sind uns ganz sicher, dass die Schüler*innen diese Reise ihr ganzes Leben nicht vergessen werden. Es war ein Abenteuer. Wir wurden geschichtlich und geographisch mega gebildet und haben dabei den Westen unseres Landes und Südtirol gut kennen gelernt.

Bericht: E. Stepanek